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Praxis Dr. med. Karl Dörr


Konventionelle Röntgendiagnostik



Grundprinzip


Eine Röntgenanlage der klassischen Röntgendiagnostik besteht seit der Entdeckung der Röntgenstrahlen durch Wilhelm Conrad Röntgen 1895 aus 3 Grundkomponenten:

 

1. Die Röntgenröhre, zur Aussendung der Strahlung, die vom Generator mit Energie versorgt wird,

2. dem Strahlenempfänger (Detektor), der das Strahlenbild nach Durchdringung des Patienten aufnimmt und

3. dem Gerät, das für die geometrische Zuordnung von Röhre, Patient und Detektor sorgt.

 






Methode


Die Röntgenröhre sendet eine Röntgenstrahlung aus, die durch Änderung der Stromstärke und Voltzahl variiert und dem zu untersuchenden Objekt angepaßt wird.

Diese Strahlung durchdringt den Körper. Die verschiedenen Organe schwächen die Strahlung unterschiedlich. Beispielsweise wird die Strahlung durch die lufthaltige Lunge wenig, durch das Herz sehr viel mehr geschwächt. Die austretende Strahlung unterscheidet sich daher deutlich gegenüber der Ausgangsstrahlung. Ähnlich einer Fotografie wird mit dieser Reststrahlung ein Röntgenfilm belichtet. Da Röntgenstrahlungen ein sehr hohes Durchdringungsvermögen haben, würde nur 1 % der ankommenden Strahlung vom Film absorbiert werden. Es wäre daher eine hohe Dosis nötig. Um bei niedriger Strahlendosis ein gutes Ergebnis zu erzielen, wird die Röntgenstrahlung in sichtbares Licht umgewandelt, welches dann den Film schwärzt. Deshalb liegt er in einer Kassette und wird von beiden Seiten von einer Verstärkerfolie umgeben. Auf diese trifft die Röntgenstrahlung auf, wird in der Leuchtschicht der Folie in sichtbares Licht umgewandelt und belichtet so den Film.

 

Neuerdings benutzt man Speicherfolien ohne Film. Diese Folien speichern das latente Bild länger und können in einem speziellen Auslesegerät mit einem Laser ausgelesen und digitalisiert werden. Diese Bilder sind dann auf DVD oder Magnetband speicherbar. Bei anderen Geräten ist die Film/ Folienkombination durch ein Detektorsystem ersetzt und es entsteht direkt ein digitales Bild, das am Monitor betrachtet wird und weiter verarbeitet werden kann. Es sind dann digitale Bildnachbearbeitungen (Messungen von Distanzen und Winkeln) und eine Speicherung möglich.

 






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